Rezension: Bring mir den Kopf vom Nikolaus: Ein Weihnachtsmärchen von Simon Borowiak

Vielen lieben Dank an den Eichborn Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Ich freue mich euch heute eine Rezension zu Bring mir den Kopf vom Nikolaus: Ein Weihnachtsmärchen  von Simon Borowiak  schreiben zu dürfen.

Genau 100 Tage vor Weihnachten (ja, es sind keine 100 Tage mehr bis Weihnachten) bekam ich eine Email vom Eichborn Verlag mit dem Angebot genau dieses Buch lesen zu dürfen. Da ich Weihnachtsbücher eh liebe, besonders wenn sie sich so vielversprechend anhören wie dieses, habe ich zugestimmt und wusste nicht worauf ich mich da eingelassen habe.

DENN dieses Buch ist bekloppt, nicht im negativen Sinne sondern im Positiven.

Worum es dort geht? Na klar um das Weihnachtsfest, genauer gesagt spielt diese Geschichte an Heilig Abend. Der “Held” ist frisch getrennt und will den Abend besonders Feierlich begehen. Der Tannenbaum steht und ist geschmückt, das Essen ist in der Mikrowelle und an seine Ex will er keinen Gedanken verschwenden. Gerade als sein Essen fertig ist klingelt es an der Tür. Er guckt durch den Türspion und sieht dort eine seltsam gekleidete weibliche Person und ein Rentier. Ja, ihr habt richtig gelesen. Da Weihnachten ist und er in guter Laune macht er trotz des seltsamen gespannes auf. Da ich euch nicht zuviel vorweg nehmen will, sag ich euch jetzt nur noch das die Frau eine gute Fee ist und das Rentier die Funktion eines Notars inne hat. Auch unser Held soll davon Profitieren und hat 3 Wünsche frei. Ob das aber auch so klappt wie er es sich vorstellt? Ich weiß es, verrate aber nix ;) Aber es geht hoch her in seiner Wohnung an diesen heiligen Abend. Die Fee hat auch so ihre Probleme die sie auf ihre art löst.

Jetzt wollt ihr doch sicherlich auch noch wissen wir es mir gefallen hat, oder?

Dazu muss ich jetzt mal ein wenig ausholen. Ich habe ja oben schon geschrieben das dieses Buch bekloppt ist und es passt somit perfekt zu mir. Ich selbst, und das ist jetzt das erste mal das ich das erwähne, schreibe selbst auch an einer Weihnachtsgeschichte. Diese wird sicherlich bei weiten nicht so gut wie die von Simon Borowiak oder wird es jemals sein, aber mindestes genauso bekloppt. Nur das ich meine Weihnachtselfen schon mal in eine Kloake schicke , ob ich damit jemals fertig werde steht auch noch auf einen anderen Blatt. Da ich die Geschichte aber in erster linie für mich schreibe mache ich mir von keiner Seite aus druck. Wer das schon mal lesen durfte (ja es gibt einige wenige die das Pech hatten), wissen das dort viel Satire drin ist und das ein Weihnachtsmann schonmal sein Gedächtnis verlieren kann. Was ich damit sagen will ist eigentlich nur das ich vorgeschädigt bin was Satirische Weihnachtsgeschichten angeht. Der Schreibstil von Simon gefällt mir sehr gut. Satire Pur eben. Man glaubt man weiß was als nächstes passieren könnte, aber es kommt garantiert nicht so. Ich hatte dieses Buch in noch nicht einmal 24 Stunden durch, wenn mir die Augen nicht zugefallen wären hätte ich es gerne in einem Schwups durchgelesen. Es ist lustig und sehr unterhaltsam und sorgt dafür das man sich noch ein wenig mehr auf Weihnachten freut und versüsst die Zeit bis zur Bescherung. Ich kann es also jedem, und wirklich jedem sorgenfrei empfehlen da es einfach toll ist.

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