Rezension: Venus mit Laufmasche von Louise Bagshawe

Heute darf ich euch Laufmasche von Louise Bagshawe vorstellen.

Worum geht es? “VENUS NEID (der): „Gemütszustand, in den eine ansonsten geistig vollkommen gesunde Frau geraten kann, wenn sie merkt, dass sie selbst 27 Jahre alt, frischverlassen (und somit wieder Single) und außerdem mit einem grauenhaften Job gestraft ist, während ihr ganzes weibliches Umfeld erfolgreich jede Menge Geld und Anerkennung verdient und von tollen Männern umschwärmt wird.“ Jeder hat mal einen schlechten Tag – aber Alex, die liebenswerte Heldin dieses Romans, hat in neuerdings sieben pro Woche. Da wären beispielsweise ihre beiden Mitbewohnerinnen Keisa und Bronwen – Keisha macht jede Menge Geld beim Fernsehen und ist außerdem noch das, was man eine ausgewachsene Femme Fatale nennt, und Bronwen hat zwar einen grauenhaften Namen, ist aber so hip, dass ihr die gesamte Londoner Szene zu Füßen liegt. Dann gibt es da noch Alex‘ jüngere Schwester Gail, die wahnsinnig gut aussieht und superdünn ist – und Alex außerdem dauernd das Leben schwer macht. Hinzu kommt Alex‘ Freund, ein erfolgreicher Filmproduzent, der ihr durch seinen Assistenten mitteilen lässt, dass er die Beziehung beendet. Per Fax! Als sei das alles nicht schon schlimm genug, muss sie nun auch noch ihren großen Traum aufgeben, als Bildhauerin ganz groß rauszukommen. Dafür beschließen ihre Eltern, sich nun wieder mehr um sie und ihr Leben zu kümmern… HILFE! Eins ist ganz klar: Alex muss einiges an ihrem Leben ändern. Und mit jeder Menge Charme und Verstand wird sie das auch schaffen!”   Meine Meinung: Ich bin ja eigentlich nicht für typische “Frauenromane”, sie sind mir oft einfach zu kitschig und irgendwie werden immer nur die Vorurteile bedient. Wenn ich so ein Buch lese muss ich schon in einer bestimmten Stimmung sein und das war ich Anfang Januar. Also habe ich mich in dieses Buch gestürzt. Die ersten Seiten hatten mich nicht überzeugt und ich fragte mich ob ich mir von meinem SUB das richtige Buch ausgesucht hatte. Aber von Seite zu Seite fesselte mich das Buch mehr. Am Ende mochte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen, auch wollte ich nicht das es endet. Ich habe mit Alex mit gelitten und mich gefreut und konnte die eine oder andere Emotion extrem gut nachvollziehen. Denn auch mein Leben ist sehr Holprig und nicht alles geht sofort glatt, aber das macht den Reiz doch grad aus, bei Alex ist es nicht anders, sie ist 27 und naja, sie merkt so langsam das sie alt wird und schaut zurück was sie eigentlich bisher erreicht hat, viel ist es nicht und somit muss sich einiges ändern und jede Frau die so eine Phase schon mal durch gemacht hat weiß was es bedeutet, es geht erstmal alles schief und ob am Ende alles besser ist bleibt auch abzuwarten. Eigentlich wollte ich zu diesem Buch keine Rezi schreiben, das war mein fester Vorsatz als ich dieses Buch ausgelesen hatte, ich wollte euch nicht sagen das ich mich zum Teil in diesem Buch wiedergefunden habe oder das es mich emotional berührt hat. Nein, ich wollte egoistisch sein und alles für mich behalten, aber ich kann euch ein so gutes Buch nicht vorenthalten, einen Frauenroman den ich gerne auch noch ein zweites mal Lesen würde, ich als diejenige die solche Romane ja gar nicht mag.

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