Rezension: Unter deutschen Betten von Justyna Polanska

Jetzt möchte ich euch Unter deutschen Betten von Justyna Polanska vorstellen.

Darum geht es:

»Mein Name ist Justyna. Ich komme aus Polen. Ich bin Putzfrau. Ich sehe, wie es wirklich aussieht im Leben der Leute. Und was mir da manchmal begegnet, hätte ich nicht für möglich gehalten …« Täglich macht Justyna Bekanntschaft mit den »schmutzigen Geheimnissen« ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer ein teures Auto vor der Tür hat, aber nicht genug im Kühlschrank, um satt zu werden. Wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Lange hat Justyna höflich geschwiegen, doch jetzt packt sie aus …

Meine Meinung:

Diese Buch hatte ich ertauscht, ich hatte schon des öfteren gutes davon gehört und muss sagen ein wenig enttäuscht war ich schon.

Warum? Ich glaube ich habe mir zu viel versprochen, es ist nie gut an ein Buch mit einer bestimmten vorstellen schon ran zu gehen, und genau das habe ich hier gemacht, ich habe mich auf Lachsalven eingestellt und auf ungeheuerliche Enthüllungen. Justyna aber beschreibt aber hier ihr tägliches Leid mit dem lieben Schmutz und vor allen Dingen mit ihren Verursachern, dazu gibt es ein paar gute Tipps wie man sich die Hausarbeit leichter machen kann. Nachdem ich meine Vorurteile dem Buch gegenüber beiseite geschoben hatte konnte ich mich auch voll drauf einlassen und es wurde immer besser, auch das eine oder andere Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.

Aber ich mag nicht wirklich sagen, es war super, es war aber auch nicht schlecht, es ist ein Buch das als „Zwischedurchlektüre“ sich wunderbar eignet, nichts was zu tief geht.

3 Gedanken zu “Rezension: Unter deutschen Betten von Justyna Polanska

  1. Der Klappentext von “ Unter deutschen Betten “ ist wirklich irreführend, ich hatte auch etwas aderes erwartet irgendwie. Kein schlechtes Buch, das kann man nicht sagen, aber wie schon gesagt, die Erwartungen werden ein bisschen getäuscht.

  2. Die Medien haben ein bisschen zu viel Rummel gemacht um das Ganze finde ich. Dadurch kam diese abwegige Erwartungshaltung zustande. Ich habe das Buch als echt interessant und gut befunden, auch wenn die humorvollen Passagen nicht immer dominieren.

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