Rezension: Nackt im Netz – Wenn Social Media gefährlich wird von Simone Janson

Basics:

Titel: Nackt im Netz –  Wenn Social Media gefährlich wird
Verlag: redline
ISBN: 978-3-86881-313-5
Preis: 16,99
Seiten: 173

Cover:

Das Cover passt außerordentlich gut, ein Nackthund der neben einem Laptop steht in dem ein Browser geöffnet ist. Ich denke besser hätte man es fast nicht umsetzten können, daher hier auch:

 

 

 

Klapptext:

Es gibt unzählige Tools für Social-Media-Nutzer: Twitter, Facebook, Xing, Linkedin, Myspace, die VZ-Netzwerke und viele mehr. Immer mehr folgen den Netzwerk-Verlockungen und immer höher steigt der Druck auf den Einzelnen, sich – auch aus beruflichen Gründen – bei Facebook und anderen anzumelden. Doch vielen geht der damit verbundene Daten-Striptease zu weit und mancher fragt sich, was überhaupt sinnvoll für ihn ist.

Das Buch beschreibt die aktuellsten Entwicklungen der Social-Media-Welt. Und es zeigt, warum für den einen Facebook das Tool ist, für den anderen Twitter, und das so manches Netzwerk, das gestern noch der letzte Schrei war, heute schon wieder out ist. Es beantwortet die Fragen, die sich viele stellen: Wo lohnt es sich überhaupt, aktiv zu werden? Wann schadet es eher? Die einen stürzen sich mit Haut und Haaren in Online-Aktivitäten, posten und tweeten, was das Zeug hält, die anderen begegnen dem Hype mit Skepsis. Aber braucht man wirklich Hunderttausende »Freunde«? Werden dadurch nicht primär die persönlichen Daten abgegriffen und bröselt nicht die Privatsphäre? Die Expertin Simone Janson zeigt, wie ein sinnvoller Umgang mit der neuen Netzwerkwelt aussehen kann – gerade auch für Skeptiker!

Wenn ich nach dem Klapptext gehe würde ich viele Info´s zu den verschiedenen hier genannten Netzwerken erwarten, aber auch praktische Tipps wie ich meine Daten dort schütze und was die einzelnen unterscheidet und ob ich überhaupt irgendwo angemeldet sein “muss” und was wo an Daten gesammelt wird. Da ich jetzt nicht zu viel vorausgreifen möchte gebe ich mal meine Mützen ganz neutral…

 

Meine Meinung:

Ich schiebe diese Rezension nun wirklich schon seit 2 oder 3 Wochen vor mir her, ich finde es verdammt schwierig dieses Buch zu bewerten. Ich möchte euch auch erklären warum es so ist: Die Fakten sind alle (soweit ich es beurteilen kann) gut recheriert, auch ist das Buch für Leute geeignet die zwar das Internet kennen aber sich nicht mit den verschiedenen Portalen auskennt verständlich. Jemand der das Internet nicht kennt hätte vermutlich dann doch schon seine Probleme… aber wer sich für ein solch spezielles Thema interessiert wird wohl schon mal das “Netz” gesehen haben. Was die Fakten in dem Buch anbelangen möchte ich nichts sagen und auch jedem der Social Media betreibt, egal ob Privat oder Beruflich, dieses Buch ans Herz legen. Womit ich allerdings die letzten Wochen gekämpft habe war einfach der Fakt das die Autorin bekennender Twitterfan ist, soweit ja nichts schlimmes, nur leider schlägt sich das in dem Buch nieder und Plattformen wie Facebook etc. schneiden bei ihr dadurch natürlich schlechter ab. Natürlich gibt es bei Facebook mehr zu tun, gerade was den Datenschutz beanlangt. Twitter ist da komfortabler, da darf selbst noch Josef aus Nazareth twittern. Aber dennoch hätte ich mir hier mehr Neutralität gewünscht, die verschiedenen Netzwerke werden, bis auf Twitter, Facebook und Xing nur kurz beschrieben. Ich weiß nicht ob die Autorin die anderen Netzwerke persönlich kennt, allerdings hätte ich mich sehr gefreut durch dieses Buch auch die anderen kennen zu lernen, sowie deren stärken und schwächen. Google+ war ja gerade erst gestartet als dieses Buch erschien, daher nehme ich diese Plattform heraus.

Kurzum, die Fakten rund um Social Media, also die Basic, das Hintergrundwissen ist super – was ich schade finde das die Neutralität teilweise (es sind nicht allzu viele stellen aber doch einige das es bei mir hängen blieb) fehlt. Daher vergebe ich auch “nur”

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