Rezension: Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte von Ralf Isau

Basics:

Titel: Pala – und die seltsame Verflüchtigung der Worte
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-15412-6
Preis: 7,95
Seiten: 446

Cover:

Das Cover ist sehr schön aufgemacht, es ist ein Eyecatcher für alle Bibliophile, leider finde ich aber dennoch passt es nicht zu 100% zum Buch denn der Titel kommt darauf nicht wirklich vor, daher hier nur:

 

Klapptext:

In Silencia, Stadt der Dichter und Erzähler, greift eine seltsame Krankheit um sich, die man “Verflüchtigung der Worte” nennt. Um der unheimlichen Veränderung auf den Grund zu gehen, steigt das Mädchen Pala zu der verfallenen Zitadelle über der Stadt hinauf und gerät in das verwunschene Reich der Worte.

Der Klapptext beschreibt schon sehr genau worum es in diesem Buch geht und dennoch nicht zu viel, daher 1A Arbeit, allerdings ist es aber auch so das mein Interesse erst nach dem Lesen einiger Rezensionen zu dem Buch wirklich geweckt worden ist.

Meine Meinung:

Wie schon auch im Klapptext beschrieben geht es um eine Stadt in der das Wort sehr viel bedeutet, überall wird geredet, Geschichten Erzählt, Gedichte vorgetragen und all das getan was man mit Worten tun kann. Eines Tages verliert gehen dem ersten Märchenerzähler die Worte aus und weitere Bewohner Silencias folgen, die Worte dort sterben aus. Pala, die den Märchenerzähler sehr mag, macht sich nun auf die Suche nach dem Ursprung dieser “Krankheit” und macht sich auf dem Weg zur Zitadelle welche sie als Ursprung vermutet.

Ich will hier jetzt nicht noch mehr vorweg nehmen, aber hier beginnt eine fantastische Reise mit Weggefährten die es so nicht gibt und nur aus der Phantasie eines Autors entspringen können. Die Geschichte hat mich in eine Welt mit genommen in der Worte viel mehr wert sind als in unserer heutigen, in der Worte bewusst gewählt werden und wenn sie nicht mehr da sind auch vermisst werden… zumindest von einem kleinen Mädchen….

Der Stil des Autors hat mich gefesselt, er hat es geschafft mich mit den Worten so zu fesseln das ich echt aufpassen musste nicht mehr aus Silencia raus zu kommen und mich dort einzumieten.

Auch wenn Klapptext und Cover schlechter weg gekommen sind, kann ich Inhaltlich kaum eine Mütze abziehen, denn wenn man dieses Buch gleich seinem ganzen Freundeskreis weiterempfiehlt kann es nicht so schlecht sein, oder? Ich suche ja immer Bücher in denen es um Bücher oder Worte geht und meist sind sie Zauberhaft … wie dieses eben auch, daher gebe ich dem Inhalt ohne weiteres

Ein Gedanke zu “Rezension: Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte von Ralf Isau

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