Luzifer junior 1 – Zu gut für die Hölle von Jochen Till

Luzifer junior 1 - Zu gut für die Hölle Book Cover Luzifer junior 1 - Zu gut für die Hölle
Jochen Till
Juvenile Fiction
Loewe Verlag
13. March 2017
192

Ein Teufel in der Schule – der Comic-Roman um den Höllensohn Luzifer bietet Lesespaß und viel Grund zum lauthals lachen für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren. Zahlreiche humorvolle Bilder illustrieren Luzifers Abenteuer in der Hölle und im strengen Jungeninternat. Wer Gregs Tagebuch mag, wird Luzifer junior lieben! Luzifer junior lebt als Sohn des Teufels in der Hölle und soll den "Laden" einmal übernehmen. Pech nur, dass sein Papa findet, Luzie sei für den Job noch viel zu lieb. Prompt schickt er ihn zum Praktikum auf die Erde. Denn wo bitte schön kann man das Bösesein besser lernen, als bei den Menschen? So landet Luzie im Sankt-Fidibus-Institut für Knaben. Da soll er sich bei Torben und seiner Bande abgucken, wie man so richtig fies und gemein sein kann. Die Frage ist nur, ob Luzie das überhaupt will!

Mein Fazit:

In diesem Jahr auf der Leipziger Buchmesse gab es wenige Bücher, von denen ich gesagt habe “die muss ich unbedingt lesen”. Dieses gehörte zu den wenigen. Gerade Kinder- und Jugendbücher finde ich besonders wichtig und der Loewe Verlag ist einfach ein Garant für tolle Kinder- und Jugendbücher. Schon auf der Buchmesse habe ich einen ganzen Teil dieses Buches inhaliert.

Natürlich habe ich an dieses Buch einen anderen Anspruch als an ein Buch für Erwachsene und dennoch genieße ich diese Bücher. Jochen Till hat einen extrem sympathischen Luzifer Junior geschaffen, dem es so schwer fällt böse zu sein. Als Sohn vom Teufel also keine guten Voraussetzungen. Luzifer Junior wird also dorthin geschickt, wo es genug böse gibt. Auf die Erde. Genauer gesagt in ein Internat. Als Sohn vom Teufel ist er sehr behütet in der Hölle aufgewachsen, er kennt das Leben auf der Erde nicht und vieles, was für uns normal ist, davon hat er noch nicht mal was gehört. Unterhosen z. B.. Mehr will ich auch darüber nicht verraten 😉

Durch diese Kleinigkeiten, entsteht eine ganz eigene Situationskomik, die die Mundwinkeln immer mal wieder zum Zucken bringen. Die Geschichte selbst ist auch in sich schlüssig. Zumindest soweit es geht, denn es geht ja immer noch um den Sohn des Teufels und  Dämonen sind. Neben Luzie möchte ich noch sein “Haustier” einen Dämonen und Gestaltwandler erwähnen. So sympathisch mir Luzie von Anfang an, ging mir Cornibus von Anfang an auf die Nerven.

Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen, denn es hat eine wirklich wichtige Botschaft, die aber gerade die jungen Leser selbst entdecken sollten.

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